The day after, Part III
Erfolg zieht Wiederholung nach sich. Die ersten beiden Listentreffen der
ASPGerman und DotNetGerman-Listen waren erfolgreich, lehrreich und unterhaltsam, also
wurde Bad Ischl erneut 'unsicher gemacht'. Es sieht aus, als würde das zu einer
schönen Tradition werden...
Die handelnden Personen: Roland Ebner, Herbert Hahn, Franz Hempelmair, Christian Holm, Matthias Kreuziger,
Christian Marin, Hans-Georg Reiter, Andreas Roth, Bernhard Spuida (meine Wenigkeit), Christoph Wille,
Der Hausherr, seine Familie, diverse Gäste.
Leider sind das weniger Teilnehmer als Ankündigungen, aber offensichtlich
ist ein SQL Server für manche Listenmitglieder einfach attraktiver als Sonnenschein,
Grillagen und Spaß. Ein kleine Bitte vorweg für das nächste Mal: wenigstens
absagen, wenns schon partout nicht klappen sollte. Nichts ist ärgerlicher für die Organisatoren
als eine Zusage am Freitag Vormittag gefolgt von stillschweigender Abwesenheit.
Die Grazien: Renate, Susi.
Du hast richtig gelesen, lieber Leser! Nicht nur daß Programmierer teilnahmen,
auch die holde Damenwelt war vertreten. Unsere liebe Jutta Kavalier (Dame *und* Programmiererin)
mußte allerdings leider absagen.
Freitag - Vorfreude und Geburtstag
Traditionell Anreisetag - dieses Mal gewürzt mit Hektik durch Quartiersuche, offensichtlich war der Hinweis auf die knappe
Zimmerreserve wegen Hubert von Goiserns Open Air auf der Website nicht deutlich genug. Immerhin mußte letzten Endes niemand
unter einer Traunbrücke übernachten.
Der späte Nachmittag wurde vom Team genutzt um die Villa Rothstein (auch als PKS-Villa bekannt) für das Treffen vorzubereiten.
Der Beamer wurde aufgestellt (Herbert hatte anfangs gewisse Probleme mit der Maussteuerung bei kopfstehendem Bild) und getestet
(Musik-Videos können auch nützlich sein) und kistenweise Goodies über mehrere Tische weg drapiert. Was es unseren
Sponsoren sei Dank so alles gab kann den Fotos von den Vorbereitungen entnommen
werden. Das Spektrum reichte vom Müsliriegel bis zu Spielen von JoWood.
Der Treffpunkt für das 'Vorabtreffen' war - wie es wohl keinen überraschen wird der jemals ein Treffen besucht hat
der Stand von Würstl-Judy. Ganz besonders erfreut waren wir daß erstmals auch mit Franz ein Nicht-Listenmitglied teilnahm -
herzlich willkommen! Er kam als Mitglied der dotNET Developers München da unser Treffen inzwischen auch auf der Deutschen
Community-Seite von Microsoft vermerkt ist. Wir würden uns sehr freuen wenn beim nächsten Treffen weitere
Nicht-Listenmitglieder teilnehmen. Der zeitweilige Regen konnte die gute Laune nicht im geringsten trüben.
Nächster Halt war wieder Leo's Heuriger, wo wie inzwischen auch schon Tradition nur Bier getrunken wurde. Dieses Mal
allerding wurde die Diskussion fossiler Computertechnik durch das Erzählen antiker Witze ersetzt. Erstaunlich daß
man immer noch (oder schon wieder?) über Witze aus der Kreidezeit lachen kann. Nebenher feierte der Verfasser dieser
Zeilen Geburtstag (Danke für das Buch 'Überleben auf dem Golfplatz - ob's bei ASP-Golf nützt?).
Weiter gings ins Segafredo, unser Stammtisch war leider besetzt so daß unser Blickfeld nicht ideal war. Andererseits
waren weder Stefan 'wo sind die Hasen' Häsler noch 'Randy' Andy Rudischhauser diesmal dabei, so daß der Bedarf
an weiblicher Augenweide nicht so ausgeprägt war.
Der letzte Halt war traditionellerweise das K.u.K Hofbeisl von wo aus sich dann die letzten Standhaften nach Hause begaben.
Beweisfotos für den gelungenen Abend gibt es natürlich auch.
Samstag - Landleben in der Villa
Der Samstag war vom Wetter her perfekt und die meisten Teilnehmer nahezu ausgeschlafen so daß das Treffen püktlich
anfangen konnte.
Das Programm mit seiner ausgeglichenen Mischung aus Vorträgen und
Brau-Aktivitäten war ein voller Erfolg und ging reibungslos über die Bühne auch wenn der Vortrag von Alexander
Zeitler zum Thema ASPIntranet leider durch seine Nichtteilnahme entfallen mußte. Die zusätzlich verfügbare Zeit
wurde für eine ordentliche Überziehung des Vortrags zum Thema Spambekämpfung und für weiteren Genuß
von Glenga-Bräu genutzt.
Was das Thema 'Glenga-Bräu angeht, so war das ein leckeres Bier, die Brauvorführung
lehrreich und die Atmosphäre sehr 'entspannt' - wann hat man schon Gelegenheit mit einem 'handgeschnitzten' Bier in der
Hand einen Vortrag zu halten oder einem Vortrag zu lauschen? Es gab übrigens zwei verschiedene Sorten (obergäriges)
Glenga-Bräu: leicht mit 11 Grad Stammwürze und stark mit 16 Grad. Insgesamt waren 100 Liter vorhanden die von den
Teilnehmern unter Mithilfe von Hausherr und Gästen im Laufe des Tages und der Nacht deutlich reduziert wurden. Herzlichen
Dank an unseren Braumeister Sam!
Um bei den leiblichen Genüssen zu bleiben: die mittägliche Verpflegung
wurde vom bewährten Würstl Judy übernommen, der uns mit seinem Grillmobil (ein dreirädriger Piaggio)
versorgte. Der Schopfbraten und die Käsegriller waren selbstverständlich gut wie immer. Des Abends wurde wieder ein
Bote ausgesandt um bei Judy weitere Käsegriller zu holen die wir dann selbst im Park der Villa versengten. Es ist
übrigens nicht leicht im Dunkeln den Inkohlungsgrad der Käsegriller perfekt zu steuern.
Da es so ein wunderbarer Tag war wollte im Anschluß an die Vorträge eigentlich niemand so recht aufbrechen um die
Innenstadt unsicher zu machen. Wozu auch? Nette Gesellschaft, ein wunderbarer Park und ausreichende Verpflegung genügen
ja zum Glücklich sein. Wir genossen also einen herrlichen Nachmittag am grossen Tisch
und einen angenehmen Abend ums Feuer herum. Als zusätzliche Attraktion konnte man vom Park aus die Sonnwendfeuer auf
den Berggipfeln rundum bewundern. Lediglich Franz und Renate mussten zu ihrem eigenen Bedauern früher aufbrechen, da sie
noch am selben Abend zurückreisen wollten. Immerhin nahmen sie sich soviel Glenga-Bräu mit wie sie tragen konnten.
Die Villa Rothstein erwies sich einfach als perfekt für Listentreffen geeignet. Wenn
es nach mir geht - nie wieder gewöhnliche Seminarräume!
Sonntag - Almtag
Den Sonntagvormittag verbrachten wir bei perfektem Wetter auf der Hoisnradalm. Die Fahrt im Pinzgauer war wie immer ein Erlebnis.
Und ehrlich gesagt wäre wohl auch keiner von uns in der Lage gewesen die Alm nach dem gelungenen Samstagabend mit dem
Fahrrad zu erreichen.
Auf der Alm fand ein historischer Moment statt: Herbert hat zum ersten Mal vor Zeugen etwas Alkoholfreies (Schiwasser, ein
Österreichisches Spezifikum) getrunken! Dieser epochale Moment ist natürlich in der
Bildergalerie vom Sonntag festgehalten, ebenso wie die bettelnde Ziege. Die Bettelversuche
blieben aber erfolglos - nicht weil wir so hartherzig wären, sondern weil wir nichts mehr am Tisch hatten.
Kurz, ein gelungener Abschluß für das Treffen.
Fein war's, Spaß hat's wieder gemacht, mehr Teilnehmer hättens sein können. Bis zum nächsten Mal!
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©1999-2008 Christoph Wille
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