Homepage ASP Heute ASP Aktuell ASP Welt
 

Browsen

ASP Wiki
Listenarchiv
ASP Artikel
 
Unsere Listen
Oft Gefragtes
Codeschnipsel
Tasks (Anleitungen)
 
.NET Listen
 
Neues bei uns
Anfragen an uns
Link zu uns!
Über uns...
 
 

 

Suchen




 
  Listen-Ski-Treffen 2004 - Alles Rodeln, oder was? (von Bernhard Spuida)    
   
  

Alles Rodeln, oder was? (The Day After IV)

Inzwischen kann man ja ruhigen Gewissens sagen: 'Alle Jahre wieder'. Das erste Listenskifahren der Coffeehouse-Liste war ja ein voller Erfolg, genauso wie die sommerlichen Listentreffen. Damit auch die verhinderten Teilnehmer wissen was ihnen entgangen ist und damit die tatsächlichen Teilnehmer ihre eventuellen Erinnerungslücken schliessen können gibt es natürlich wieder eine Nachschau. Jetzt aber genug der Vorrede.

Das Dramatis Personae: Reinhold Becker, Claudius Ceteras, Stefan Häsler, Herbert Hahn, Peter Koen, Matthias Kreuziger, Hans-Georg Reiter, Andreas Roth, Stephan Schuhmann, Bernhard Spuida (meine Wenigkeit), Christoph Wille, Alexander Zeitler. Besonders herzlich begrüßt seien die erstmaligen Teilnehmer.

Freitag - Aufwärmen

Die Anreise verlief diesmal für alle Teilnehmer glatt, die Rodel waren rechtzeitig organisiert und Herbert schaffte es tatsächlich noch eine ganze Kiste "Glengabräu" zusammenzuschnorren. Man traf sich also pünktlich um 19h vor der Jugendherberge um zum ersten Programmpunkt des Abends aufzubrechen - "Mary's Weinstadl" in Bad Goisern. Zusätzlich waren zwei 400g Gläser extrascharfe Pfefferonischoten dabei - dazu später mehr. Der Weinstadl ist ein ehemaliges Kohlenlager neben dem Bahnhof. Das hört sich zwar vielleicht nicht sooo toll an, ist es aber: ausgezeichnete Weine, leckeres Futter und moderate Preise in einem liebevoll gestalteten winzigen Gasthaus. Nachdem wir uns dort mit Bratlbrot, Käsbrot und Käseplatte gestärkt hatten machten wir uns gegen 22h auf den Weg zu einer Institution:

Judy's Würstelstand. Die Begrüssung: "Wie gehts der EDV?" deutet an, daß diverse Teilnehmer Judy aus welchen Gründen auch immer in Erinnerung geblieben waren... Judy bekam eines der beiden Pfefferonigläser überreicht auf daß seine "Scharfe scharf scharf" auch wirklich mit scharfem Gemüse serviert werden kann. In der Tat sehr lecker - die Pfefferoni sind vielleicht nicht als Kartoffelchipersatz zum Knabbern geeignet, aber man kann sich durchaus dran gewöhnen.

Nächster Stop war wie (inzwischen) immer das Segafredo, leider diesmal an einem strategisch ungünstigen Tisch - keine Möglichkeiten für Stefan H. seine Fotosammlung holder Ischler Weiblichkeit auszubauen. Danach ging es in das wegen Umbau leider zeitweilig verkleinerte K.u.K. Hofbeisl, wo man sich weiter Konversation und Getränken hingab. Der Abschied von dort fand nach dem Leistungswillen bzw. der Vergnügungssucht der Anwesenden in Hinsicht auf den Samstag statt. Aus gut unterrichteten Kreisen hört man daß Herbert so irgendwann um 7h heimgekehrt sein soll...

Samstag - Ski und Rodel gut

Die wenigen Skifahrer - Christoph, Hans-Georg, Peter und Reinhold - brachen um 8h an einem wolkenlos strahlenden Morgen auf, wobei allerdings Peter vom Vorabend noch ein wenig konditionell angegriffen war. Weniger als zwei Stunden Schlaf sind der Ski-kondition nicht unbedingt förderlich, ebenso wie der Orientierungssinn ein wenig angegriffen wird. Der Güterbahnhof liegt definitiv nicht in Richtung Gosau West. Andererseits weckten ihn seine Skistiefel gründlich auf - bei weniger als minus 20 Grad im Auto gelassen... Das erfrischt!

Derweil schliefen die Rodler noch, um sich schliesslich um 11h zu treffen. Früher wäre nicht sinnvoll gewesen da a) die Hütte an der Rodelstrecke erst um 14h öffnet, b) eventuelle Konditionsprobleme aufgetreten wären. Vor dem Aufbruch allerdings erfuhr der Verfasser dieser Zeilen (Handy sei Dank!) daß unsere unverzagten Skifahrer eine Stunde im Lift festhingen - bei minus 23 Grad und im Schatten wahrlich nicht angenehm. Brrrr!

Auf dem Weg zur Rodelstrecke "Trockenthann" in Bad Goisern wurde im Ortskern noch ein Zwischenstop eingelegt um Leberkässemmeln zu bunkern und Brandbekämpfungsmassnahmen durchzuführen. Man staune: Herbert trank ohne äussere Einflussnahme zwei Fanta - letztes Jahr genügte noch eines... Aber dieses Jahr gibt es ein Beweisfoto (hier)! Im Sydler, a.k.a. "Gasthaus zum Bären" - dort fand dieser denkwürdige Moment statt - fanden wir auch das passende Motto für das Wochenende auf einem Bierdeckel:

Nachdem Reinhold sich ebenfalls erfolgreich ein Paar Leihski ergattert hatte und die Halbtagskarten (nach 20 Jahren Skipause könnte die Kondition eventuell nicht perfekt sein) gekauft waren, konnte der Skitag unter Scherzen bezüglich der Pausen des Liftes - wie oft bleiben wir bis oben stecken, 23 oder 42 mal? - beginnen. De facto war eine Stunde und 24 Stops später der Gipfel erreicht. Das wunderbare Wetter und die perfekten Schneeverhältnisse entschädigten allerdings reichlich für die im Lift erlittene Unbill, wie man den Beweisfotos ansieht.

Nach einer halben Stunde Aufstieg kam die trotz ca. minus 15 Grad unverzagte Rodlertruppe bei der "Sperrerhütte" an, die im oberen Teil der Strecke liegt. In der urigen Stube war aufwärmen angesagt, nicht zuletzt dank teilweise inadäquater Ausrüstung. Herbert (wieder einmal Herbert) hatte im morgendlichen "Bodennebel" statt der Winterstiefel normale Halbschuhe erwischt und musste sich von der Hüttenwirtin eine kurze aber aussagekräftige Standpauke anhören. Wäre er Goiserer gewesen hätte sie ihm aus pädagogischen Gründen physikalische Gewalt angetan... Und man staune: er trank Früchtetee, trotz ungläubiger Nachfragen 'ohne irgendwas drin'! Nachdem alle wieder aufgewärmt waren ging es noch ein kurzes Stück weiter zur Vereinshütte des Rodelvereins die gleichzeitig auch als Starthaus für die WM-Rodelstrecke dient. Die eher weniger sportlichen verblieben dort, Claudius, Stephan Sch. und Bernd beschlossen zu rodeln und Stephan H. rodelte immerhin bis zur unteren Hütte. Stephan Sch. zeigte eindrucksvoll wie man mit einem Rennrodel *nicht* in eine Kurve geht - passiert ist gottlob nichts. Er fand auch die Rodel ohne Probleme wieder da noch die Schnur aus dem Schnee schaute.

Immerhin erreichten unsere heroischen Skifahrer die Überfahrt nach Annaberg bevor sie umkehrten. Peter gab als erster auf, dem Kanonenrohr sei dank. Während er sich bereits vor der Hütte auf der Zeishofalm sanierte, wollten die anderen unverzagt noch weiter den Tag geniessen bevor sie sich ihm letztendlich auch zugesellten. Nach einer erholsamen Pause in der Sonne - es war ja im Vergleich zum Morgen richtiggehend warm - fuhr man gemeinsam talwärts. Ein gemeinsames Kaffeetrinken nach einem tief empfundenen "wir legen uns mal eine halbe Stunde hin" von Peter und Reinhold fand schliesslich ohne die beiden statt. Sie schliefen immerhin zwei Stunden durch. Es sei ihnen vergönnt.

Gegen 16h brachen die Rodler denn letzten Endes aus der Hütte auf und sausten grossteils unbeschadet talwärts. Andreas und Stephan H. steigen unterwegs dreimal ab, wobei sie einmal von einem älteren Ehepaar Starthilfe benötigten um wieder in Schwung zu kommen. Alexander wurde von einem überaus schwungvollen Stephan Sch. zwar beim Absteigen von der Rodel auf dem Parkplatz überfahren, es passierte jedoch nichts. Aber seit dem ersten Listentreffen gehören Stunteinlagen ja dazu.

Après Ski & Rodel

Treffpunkt: "Bistro Oriental", Futter fassen. Und das zusammengeschnorrte Glengabräu geniessen, das wir dort am Vortag eingekühlt hatten. Lecker wars, auch wenn Herbert (schon wieder er!) das zweite Glas Pfefferoni zuhause vergessen hatte. Immerhin hatten wir ja unser spezielles Chilipulver hinterlegt, es war also pikant genug. Es stellte sich nebenher auch heraus, daß CD-ROMs Glengabräu-fest sind, ein kleiner Hinweis darauf daß der Abend recht lebhaft war. Auch die Konversation, die sich dieses mal ausnahmsweise um moderne Hardware drehte war angeregt. Zu später Stunde vertagte sich der harte Kern ins K.u.K. wo wir gemeinsam unter der - sagen wir bemerkenswerten - Musikauswahl litten.

Sonntag - Kaffee und Bilder

Das traditionelle gemeinsame Kaffeetanken war die Devise. Natürlich wie immer im 'Zauner'. Dort wurden auch die Fotos auf CD gebannt und verteilt - erstmalig bei einem Listentreffen. Ein einziger - wer wohl? - Teilnehmer fand den Weg ins Zauner nicht.

Fein war's wieder, Spaß hat's gemacht, die Kälte wurde unbeschadet überstanden und der Muskelkater war auch nur halb so schlimm. Die Rückreise bzw. Weiterreise zum .NET Day in Wien war schneebedingt spannend, aber für alle ohne grössere Probleme. Bis zum nächsten Mal!

Zurück zur Hauptseite des Community Skitreff 2004

©1999-2008 Christoph Wille
Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt.
Eine Übernahme von Texten oder Graphiken bedarf unserer schriftlichen Zustimmung.

Links